Studieren und Wohnen in Wien

Sie haben vor in Wien zu studieren und suchen dafür eine passende Bleibe? Dann sollten Sie darüber genau nachdenken, wo Sie Ihre Zelte aufschlagen werden und welche Vorstellungen Sie von einer passenden Bleibe überhaupt haben. Hierbei ist die Nähe zu den richtigen Studentenlokalen sowie die Nähe zur Uni extrem wichtig, bei der Wahl des geeigneten Bezirkes. Im Prinzip haben Sie vier Möglichkeiten, wo Sie während der Studienzeit in Wien wohnen können:

  • in eigener Wohnung
  • bei den Eltern
  • in einer WG
  • in einem Studentenheim

Die günstigste Möglichkeit ist selbstverständlich das Wohnen bei den Eltern, vorausgesetzt Sie ziehen nicht von zu Hause aus und Ihre Eltern wohnen in der Nähe der Uni. Hierbei spielt auch der öffentliche Verkehr eine wichtige Rolle. Der Hauptvorteil des Wohnens bei den Eltern liegt darin, dass man sich hier die Miete spart. Zudem muss man auch für die Verpflegung nicht aufkommen und wenn man Glück hat, liegt auch die Wäsche frisch und gewaschen bereit. Der Nachteil ist aber, dass man der ständigen Elternkontrolle ausgesetzt ist, was nicht unbedingt negativ sein muss.

Das Wohnheim für Studierende an der Uni in Wien ist für den Start ins selbstständige Leben der Klassiker. Hier sind die Kosten fixiert und überschaubar, die Reinigung ist inklusive, das Zimmer ist meistens möbliert und man findet sofort den Anschluss, da sich im Umkreis andere Studierende befinden. Im Prinzip hat man ein eigenes Zimmer in einem Wohnheim, teilt aber den Aufenthaltsraum, die Küche, das Bad sowie die Toilette mit anderen Zimmern. Anderseits kann es auch vorkommen, dass man in der Anfangsphase nur ein Doppelzimmer bekommt. Die erste Hürde, auf die man hier stößt, ist das begrenzte Platzangebot sowie die große Anfrage für Zimmer. Die Nachteile eines Wohnheimes sind die geringe Privatsphäre und eventuell eine weite Entfernung zu der Uni, weshalb man auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist.

Wenn man sich eine Wohnung mit mehreren Personen teilt, spricht man von einer Wohngemeinschaft, wobei eine WG aus 2,3 oder auch mehreren Personen bestehen kann, wobei in der Regel jede Person ihr eigenes Zimmer hat. Bad, WC, Küche und gegebenenfalls Esszimmer oder Wohnzimmer werden zusammen genutzt. Darüber hinaus werden alle Kosten geteilt und man findet auch hier einen schnellen Anschluss. Anderseits muss man sich an die Gemeinschaftsregeln halten, wobei man beim Thema Reinigung, Haushalt, Lärm und Müllentsorgung Konfliktpotenzial hat.

Die oftmals teuerste Lösung von allen vier ist eine eigene Wohnung, die aber auch viele Vorteile aufweist. Zum einen muss man nicht mit Mitbewohnern den eigenen Tagesablauf abstimmen und kann somit die eigene Zeit frei einteilen. Zum anderen wird man beim Lernen in der Prüfungszeit nicht gestört, jedoch muss man sich selbst motivieren können. Man hat also eine hohe Privatsphäre, freie Zeiteinteilung, aus dem Kühlschrank verschwinden die Einkäufe nicht, man kann jederzeit jemanden mitbringen und hat keine Streitigkeiten über Hausarbeit oder Abrechnungen. Der größte Nachteil einer eigenen Wohnung liegt in den wesentlich hohen Kosten, die man selbst organisieren muss. Zudem hat man kein soziales Leben, so dass es manchmal ziemlich langweilig ist und man ist auch alleine für die Wohnung verantwortlich.

Studentenheime in Wien

Der Studienbeginn naht und Sie sind immer noch auf der Suche nach einem Studentenheim? In Wien gibt es zahlreiche Studentenheime, die ihre eigenen Vorteile sowie Nachteile aufweisen können. Die Frage dabei ist: Welche individuelle Bedürfnisse und Vorstellungen ein Studentenheim für Sie erfüllen muss? Dabei gibt es natürlich verschiedene Faktoren, die einen großen Einfluss auf die endgültige Entscheidung haben können. Dennoch gibt es Kriterien, die meist einfach und glasklar sind, denn günstig sollte es auf jeden Fall sein, aber auch in der Nähe der gewünschten Uni.

Man muss sich aber bei der Suche nach einem Studentenheim bewusst sein, dass Wien mit Abstand die größte Stadt Österreichs ist und sowohl hochschultechnisch als auch wirtschaftlich das Maß aller Dinge. Wien beherbergt zahlreiche fachspezifische und allgemeine Universitäten und besitzt im heutigen deutschen Sprachraum mit der Universität Wien eigentlich die älteste Universität. Wien ist natürlich mit rund 140.000 Studenten der größte Universitätsstandort und stellt somit ein großes Angebot an Studentenheimen zur Verfügung. Warum sich viele Studenten dazu entscheiden in ein Studentenheim einzuziehen, erklären wir in diesem Beitrag.

Zahlreiche Vorteile sprechen für Studentenheime

Bei dieser Wohnmöglichkeit können böse Überraschungen in Bezug auf den Mietpreis so gut wie ausgeschlossen werden, wodurch bereits der größte Vorteil in den Vordergrund gestellt wird. Wer aber glaubt, dass dies der einzige Vorteil ist, irrt sich gewaltig. Einen großen Vorteil hat man auch bei der Gas- und/oder Stromabrechnung, da hier Frau und Herr Student durch einen fix definierten Pauschalpreis immer auf der sicheren Seite sind. Außerdem gibt es kaum etwas beim Thema Ausstattung, dass man bemängeln kann. Natürlich ist hier nicht die Rede von einem fünf Sterne Zimmer, jedoch steht den Studenten alles zur Verfügung, was sie so im täglichen Leben benötigen. Angefangen vom Bett, Regalen und Kleiderschrank über Schreibtisch samt Stuhl bis hin zu dem unverzichtbaren Internetanschluss. Hierbei muss sich über zusätzlich anfallende Kosten niemand große Gedanken machen.

Die Räumlichkeiten eines Studentenheims sind natürlich im Ganzen eine positive Seite, jedoch gibt es auch eine weitere positive Seite, und zwar das Rundherum. Wenn das Rundherum passt, studiert es sich einfach leichter, denn man ist mit Gleichgesinnten umgeben und kann sich somit gegenseitig motivieren. Außerdem wirkt sich eine anständige Mahlzeit auch positiv auf das Wohlbefinden aus. Studentenheime stellen auch hier das benötigte Inventar zur Verfügung. Heutzutage zählt eine Gemeinschaftsküche samt obligatorischer Mikrowelle und Herd bereits als Standard für Studentenheime. Gläser, Teller und Geschirr sollten jedoch selbst organisiert werden.

Welche Nachteile gibt es in einem Studentenheim?

An erster Stelle sollte man sich Informationen zur Lage einholen, bevor der Vertrag unterschrieben wird, denn in acht von zehn Fällen liegen Studentenwohnheime nicht gerade zentral. Deshalb sollte die Bahn- oder Busverbindung möglichst gut sein. Zudem liegt in der langen Wartezeit ein weiterer Nachteil, denn es können manchmal ein paar Monate vergehen, bis man eine Zusage für einen Platz im Studentenheim bekommt.

Fazit: Alles in einem kann man mit Sicherheit behaupten, dass die Vorteile in einem Studentenheim im Vergleich zu den Nachteilen überwiegen. In Bezug auf die Kosten lässt es sich nur noch im Hotel Mama günstiger wohnen. Letztendlich ist aber alles Präferenz und es kommt auf den Geldbeutel und die Erwartungen an.

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